Gratismahlzeiten gibt es nicht. Wer für guten Journalismus nicht gutes Geld ausgeben will, liefert sich dem Kommerz und den Suchmaschinen aus, die gierig sind auf unsere Daten. Und wenn die letzte anständige Zeitung verschwunden ist, bleibt nur noch das Geschwätz.

Der Erkenntnis von Werner D’Inka, dass guter, engagierter Journalismus auch bezahlt werden will, möchte man ja nicht unbedingt widersprechen. Aber dem Rest? Eine Mischung aus Ignoranz und mittelalterlichen Ressentiments, oder?