These 5: Social Media dürfen nicht mehr ignoriert werden

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Eine Redaktion darf es sich nicht leisten, relevante Informationsquellen zu ignorieren. Dass Social Media bei intelligenter Nutzung solche Informationsquellen sind, steht außer Frage. Es gilt am Ende jedoch genauso wie bei Fachtagungen oder Publikationen das Wesentliche zu filtern und zu hinterfragen. // sagt Beatrice Lugger* Ein paar Tipps, wie Social Media als Informationspool genutzt, durchsucht und nach Glaubwürdigkeit abgeklopft werden können, haben wir hier aufgeschrieben. Wer kann weitere Erfahrungen beisteuern? * Beatrice Lugger ist Chemikerin, Wissenschaftsjournalistin und seit wenigen Wochen Stellvertreterin des Wissenschaftlichen Direktors am...

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These 4: Twitter liefert Quellen frei Haus

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Ich setze Twitter manchmal zur Recherche ein, bei Themen mit einer absehbaren Karriere. Wenn ich #seralini oder #h5n1 in der medialen Hochphase als Suchbegriff verwende, habe ich morgens nach dem Aufstehen fast alle wichtigen Quellen sofort auf dem Bildschirm. Artikel in wichtigen Massenmedien, Behördenmeldungen sowie interessante Blogeinträge. Warum? Offenbar twittern interessierte Menschen Links häufiger, die ihnen wichtig erscheinen Die tauchen daher immer wieder auf, weil relevante Links häufiger als Retweets verschickt werden. Dieser Akkulumationseffekt ist genial. Man bekommt vieles frei Haus, ohne selber suchen zu müssen. Wenn man zusätzlich einem Kollegen folgt, der tief im aktuellen Thema drin ist und twittert, hat man einen unschlagbaren Überblick. // sagt Volker Stollorz Und Volker Stollorz, der bei Twitter als @stollovo unterwegs ist, ergänzt: „Der Haken: Es kostet etwas Zeit, die Spreu vom Weizen zu trennen, aber die Häufigkeit der Retweets und die Vollständigkeit der Quellen ist manchmal Gold wert. Das ist ein simples Werkzeug, funktioniert aber, zumindest solange eine Geschichte akut ist und viele Meldungen von Menschen verschickt werden, die wissen wollen, was los ist. Ich steuere das derzeit über Tweetdeck, wenn es bessere Plattformen gibt, im Twitterstrom den Überblick zu behalten, würde ich gerne Anregungen bekommen.“ Also: Wer kennt gute Alternativen zu...

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These 3: Social Media keine Frage des „Ob“, sondern des „Wie“

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Die Frage darf heutzutage nicht mehr lauten, ob Journalisten sich mit Social Media beschäftigen sollten. Die Frage muss lauten, wie können wir diese Kanäle für unsere Zwecke nutzen? // sagt Sonja Kaute* In Blogs, Twitter und auf anderen Social-Media-Kanälen wird natürlich auch über Wissenschaft diskutiert. Es wäre naiv, diese Tatsache zu ignorieren. Für Wissenschaftsjournalisten kommt es jetzt darauf an herauszufinden, wie das Social Web genutzt werden kann.   * Sonja Kaute ist Diplom-Journalistin mit Schwerpunkt auf Online-Journalismus und Social Media. Sie wird uns am Montag eine Social-Media-Anwendung vorstellen, die für Journalisten besonders interessant...

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These 2: Konkurrenz für den Wissenschaftsjournalismus?

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Je mehr Wissenschaftler aktiv kommunizieren, desto wichtiger wird unabhängiger Wissenschaftsjournalismus. Das „freundliche Übersetzen“ von Fachsprache in Alltagssprache wird in dem Maße unerheblich für die journalistische Arbeit, wie die Wissenschaftler dieses Handwerk selbst beherrschen. // sagt Carsten Könneker* In seinem aktuellen Handbuch „Wissenschaft kommuniziert“ beschäftigt sich Carsten Könneker auch mit den Veränderungen durch soziale Medien. Blogs und Twitter ermöglichen den Forschern ihre Themen selbst einem interessierten Publikum nahezubringen. Und die bloggenden und twitternden Wissenschaftler haben sich zwischenzeitlich eine treue Fangemeinde erarbeitet. Für den Chefredakteuer von Spektrum der Wissenschaft (der seit einigen Wochen zugleich auch Direktor des NaWik ist) ist klar: dieser Herausforderung sollte der Wissenschaftsjournalismus mit selbstbewusster Profilschärfung begegnen. Können die sozialen Medien dabei vielleicht sogar helfen?   * Könneker, Carsten (2012): Wissenschaft kommunizieren. Ein Handbuch mit vielen praktischen Beispielen. S....

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These 1: Gratiskultur und Geschwätz

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Gratismahlzeiten gibt es nicht. Wer für guten Journalismus nicht gutes Geld ausgeben will, liefert sich dem Kommerz und den Suchmaschinen aus, die gierig sind auf unsere Daten. Und wenn die letzte anständige Zeitung verschwunden ist, bleibt nur noch das Geschwätz. // schreibt FAZ-Herausgeber Werner D’Inka Der Erkenntnis von Werner D’Inka, dass guter, engagierter Journalismus auch bezahlt werden will, möchte man ja nicht unbedingt widersprechen. Aber dem Rest? Eine Mischung aus Ignoranz und mittelalterlichen Ressentiments,...

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