The Imitation Game – echte Expertise erkennen

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Woran erkennt man einen richtigen Experten? Diese Frage stellt sich im Alltag eines Wissenschaftsjournalisten täglich neu. Was das bedeutet wollen wir im Rahmen des „OnlineCamps“ selbst spielerisch ausprobieren. Was wir vorhaben: Unser Experte für die Session ist Martin Weinel von der Universität Cardiff. Er wird zum Start in einem kurzen Vortrag erkären, welche unterschiedlichen Expertiseformen und welche Probleme es bei der Expertise-Erkennung gibt. Dann stellt uns Martin das „Imitation Game“ vor. Es ist eine Methode, um sogenannte ‚interactional expertise‘ zu prüfen und auch zu messen. In der zweiten Häfte der Session werden wir selbst aktiv: wir werden in Gruppen gemeinsam das „Imitation Game“ spielen und dabei ein klein wenig testen, ob die Grundannahmen der Methode wirklich in der Praxis hinhauen. Dazu benötigen wir die App „Masquerade“, die auch schon im Vorfeld getestet werden kann: App ‚Masquerade‘ im iTunes-Store: http://bit.ly/WW15-itunes App ‚Masquerade‘ für Android: http://bit.ly/WW15-android (Die Teilnahme ist aber auch ohne Tablet/Smartphone möglich! Wir bilden kleine Gruppen, die gemeinsam ein Eingabegerät nutzen!) Dauer des OnlineCamps: 17.00 – 18.30 Uhr im Saal „Lloyd“   Weitere Infos zum Imitation Game und der Session gibt es in diesem Beitrag: „The Imitation Game“: Über richtige und falsche Experten, über richtige und falsche...

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„The Imitation Game“: Über richtige und falsche Experten, über richtige und falsche Fragen

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Am Ende geht es im Wissenschaftsjournalismus schlicht darum, Sinn von Unsinn zu unterscheiden und das alles verständlich aufzuschreiben. Es mag andere Definitionen geben, andere Aspekte wissenschaftsjournalistischer Alltagspraxis. Im Kern aber dreht es sich immer wieder um die eingangs genannte Frage in fast unendlichen Varianten: Welche Aspekte eines Themas sind relevant, welche dürfen unter den Tisch fallen, welcher Experte hat wirklich was zu sagen und wer tut nur so? Mit dieser grundlegenden Frage beschäftigen wir uns dieses Jahr im Rahmen unserer Session auf der Wissenswerte. Es geht also um die Frage, welche Merkmale echte Expertise hat und wie wir (als Wissenschaftsjournalisten) sie erkennen können. Es geht um die Frage nach der Sprache, die Experten untereinander teilen und die Frage, ob und inwiefern wir als Wissenschaftsjournalisten uns dieser Sprache annähern, sie ein Stück weit mitsprechen können. Es geht um die Frage nach Wissen und Erfahrungen, die Mitglieder einer (professionellen) Diskursgemeinschaft teilen. Und es geht um die Frage, wie Fragen aussehen müssen, um zwischen Experten und Nicht-Experten zu unterscheiden. Keine Angst: das klingt jetzt nach viel Theorie. Was wir am Montag ab 17.00 Uhr gemeinsam machen werden ist aber was anderes. Wir wollen (nicht nur, aber auch): Spielen! 🙂 Wir spielen das: ‚The Imitation Game‘ Wir lernen das „Imitation Game“ kennen und probieren es selbst in kleinen Gruppen aus. Das „Imitation Game“ (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Film) lehnt sich u.a. an den legendären Turing-Test an, in dem es darum geht zwischen Mensch und Maschine zu unterscheiden. Konkret: es gibt die Akteure A und B. Und ein Fragesteller C soll durch geeignete Fragen herausfinden, welcher von beiden „Maschine“, also nur künstliche Intelligenz ist. In Anlehnung dazu haben Forscher an der Cardiff University in den letzten Jahren eine ganze Reihe an theoretischen und empirischen Untersuchungen angestellt, in denen sie der so genannten „Interactional Expertise‘ (IE) nachspüren. Es geht dabei u.a. um die sprachlich-diskursiven Merkmale, die Mitglieder einer sozialen Gruppe gemeinsam haben und somit unterscheidbar machen. Die Details wird uns Martin Weinel von der Uni Cardiff erklären. Und Martin wird uns zeigen, wie wir selbst das „Imitation Game“ spielen können. Dazu bilden wir in der Session drei Gruppen. Einmal die Fragesteller (C), deren Rolle die Beurteilung ist (‚Judges‘). Und auf der anderen Seite die ‚echten‘ Experten (A), die eine Eigenschaft oder Expertise haben. Und die ‚gespielten‘ Experten (B), die Expertise lediglich imitieren. In der Session benutzen wir zu diesem (Rollen-)Spiel eine App, die von den Forschern rund um Martin Weinel entwickelt wurde. Diese App sollten die Teilnehmer der Session zum Start auf ihre Tablets oder Smartphone installieren. (Die Teilnahme ist aber auch ohne Tablet/Smartphone möglich! Wir bilden kleine Gruppen, die gemeinsam ein Eingabegerät nutzen!) App ‚Masquerade‘ im iTunes-Store: http://bit.ly/WW15-itunes App ‚Masquerade‘ für Android:...

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Philipp Hummel: Mehr aus Twitter rausholen

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Philipp Hummel war immer weniger zufrieden mit Twitter. Zu wenig Übersicht, viel zu viele Meldungen, die durch die Timeline rauschen. Deshalb hat er seine Twitternutzung komplett umgestellt. Wie das funktioniert hat, erzählt er im Video.

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Wissenswerte „OnlineCamp“: Konzept & Ablauf

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Das OnlineCamp „Fact Checking & Verification im Social Web“ ist ein offenes, partizipatives Format auf der Wissenswerte 2014. Wir wollen damit das enge Korsett üblicher Konferenz-Sessions aufbrechen. Denn das OnlineCamp ist ausdrücklich kein Workshop, keine Podiumsdiskussion und erst recht kein Vortrag! Stattdessen wollen wir die Veranstaltung (die am Montag, den 24.11.2014 von 17.00-18.30 Uhr stattfinden wird) zeitlich und räumlich erweitern. zeitlich: Auf der Wissenswerte selbst haben wir 90 Minuten Zeit, um Expertentipps zu hören und zu diskutieren und gemeinsam Erfahrungen auszutauschen. Im Vorfeld dürft Ihr uns gerne Eure Ideen, Wünsche und Fragen mitteilen! Die Diskussionen beginnen nicht erst am 24.11. um 17:00 Uhr. Wir dokumentieren den Input, der online per Twitter, Mail oder hier in den Kommentaren zusammenkommt – das ist dann der Startpunkt von dem aus wir in Magdeburg weiterdiskutieren. räumlich: Die Session findet nicht nur in einem abgeschlossenen (Vortrags-)Raum statt! Das OnlineCamp ist ein Mix aus On- & Offline! Auch während der Session auf der Wissenswerte werden wir die Kommentare und Statements über Twitter aufgreifen und mit unserem Fact-Checking-Experten und dem Plenum diskutieren. Kurz: Das OnlineCamp ist ein Angebot, das von Eurem Input lebt. Wir sind gespannt. Zur inhaltlichen Ausrichtung des OnlineCamps: Thema „Fact Checking & Verification im Social...

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